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Stellungnahme zur Berichterstattung im Donaukurier vom 12.08.2016

 

Zu der Berichterstattung im Donaukurier vom 12.08.2016 nimmt der Vorstand wie  folgt Stellung:


1.    Unsere Moscheegemeinde Ingolstadt teilt die Haltung und Auffassung des DITIB Gesamtverbandes. Niemand wird aus unseren Gemeinden ausgeschlossen, niemandem wird die Teilnahme am Gebet versagt. Politische Auseinandersetzung haben in einer Moschee nichts zu suchen.


2.    Wir sind – wie unser Gesamtverband – für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen. Etwaige Konflikte im Zusammenleben außerhalb der Moscheegemeinde sind im Rahmen des geltenden Rechts, friedlich, gewaltfrei und in gegenseitiger Achtung zu lösen. Weder haben wir zu Protestkundgebungen aufgerufen, noch diese organisiert, erst recht nicht in unserer Moschee.


3.    In der aufgeregten Atmosphäre innerhalb der türkisch-muslimischen Community haben wir stets zur Besonnenheit und zur Mäßigung und zur Friedfertigkeit aufgerufen.


4.    Zu einem aufrichtigen Miteinander gehört es, wahrhaftig und ohne falsche Darstellungen miteinander umzugehen:
Es ist falsch, dass es eine Zusammenarbeit zwischen unserer Moscheegemeinde und dem Atlantikverein gab oder gibt. Demnach kann auch nicht davon die Rede sein, dass hier irgendeine Zusammenarbeit zerstört werde.
Es ist falsch, dass die Erdogan-Anhänger in der DITIB-Gemeinde organisiert sind. Diese Behauptung werden Sie nicht belegen können, weil Sie nicht gut genut recherchiert haben bzw. die DITIB-Gemeinde selber nicht dazu befragt haben. Das ist keine ethische Vorgehensweise.
Es ist falsch, wenn Herr Sahin Ilgen behauptet, er sei seit 2000 Mitglied im DITIB Moscheeverein. Er ist erst seit dem 28.12.2001 Mitglied im DITIB Moscheeverein.
Es ist falsch, dass unsere Arbeit im Moscheeverein aus der Türkei gesteuert oder beeinflusst wird. Das sind klassische antimuslimische Narrative der rechtspopulistischen Szene. Dass sie nun von einem Vereinsmitglied öffentlich wiederholt werden, ist besonders bedauerlich.
Gleich nach dieser falschen Behauptung zitieren Sie von Hr. Ilgen die Angriffe und Anfeindungen auf dessen Verein. Damit suggerieren Sie, dass auch diese von der DITIB nicht zu missbilligenden Verhalten eben in der DITIB-Gemeinde organisiert worden seien. Diese Verleumdungen weisen wir entschieden zurück.


5.    Hr. Ilgen sagt selber, das er und andere Vereinsmitglieder nicht mehr in die Moschee an der Manisa-Straße gehen. Wie er dann den vermeintlichen Einfluss aus der Türkei und die regelmäßigen Unterweisungen vom Konsulat authentisch beurteilen kann, bleibt für den aufmerksamen Leser schleierhaft.


Wir fordern Herr Sahin Ilgen auf, die falschen Tatsachenbehauptungen öffentlich zu korrigieren und sich für diese vereinsschädigende Verhaltensweise zu entschuldigen. Etwaige vereinsrechtliche Schritte behalten wir uns ausdrücklich vor.